Gib jedem Tag die Chance, der beste deines Lebens zu werden! Mona 08/2010

schön und traurig

Sonntag, 31. Januar 2010

Los geht`s

Morgen geht es los. Ich fange an, meinen Realschulabschluß nach zu holen. Ich hoffe das es diesmal klappt. In der Vergangenheit habe ich meistens nie lange durchgehalten. Habe abgebrochen, was ich angefangen hatte. Die Ausbildung, Schulversuche, Arbeit. Immerhin habe ich meinen letzten Versuch drei Monate durchgehalten. Ich bin aufgeregt und nervös. Den ganzen Tag male ich mir aus, was alles schief gehen könnte. Aber ich versuche nicht so viel darüber nach zu denken. Ich möchte es hinkriegen. Ich möchte, dass mein Leben weiter geht und dass ich es endlich schaffe etwas durch zu ziehen. Es wäre schön den Abschluß zu schaffen. Vor meiner Erkrankung war ich auf einem Gymnasium und irgendwann das Abi zu machen wäre ein Traum von mir. Danach hätte ich auch viel mehr Möglichkeiten für meine Zukunft. Ich denke, dass ich es schaffe morgen da hin zu gehen. Nur wie lange werde ich es danach schaffen? Ich möchte das nicht wieder aufgeben müssen. Es muss weiter gehen. Ich möchte leben.

Samstag, 30. Januar 2010

Petition

Ich verlinke hier die Petition von Ulf zur Erste Hilfe Lehrgängen an Schulen. Ich finde die Idee sehr gut. An meiner Schule ist einmal eine Schülerin aus der Parallelklasse einfach ohnmächtig geworden und keiner wusste, was genau er tun kann. Es hat lange gedauert, bis jemand kam um zu helfen.
Ich finde es wichtig, dass Jugendliche in Notfallsituationen wissen, was zu tun ist.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Fragwürdige Entlassung

Am 17. war es mal wieder soweit. Ich musste die Notbremse ziehen und mich in die Psychiatrie einweisen lassen, bevor schlimmeres passiert. Ich wusste vorher, dass ich mächtig genervt sein würde, von den Mitpatienten, den Pfleger und den Ärzten. Aber Not bremsen war nötig. Allerdings war ich dann so genervt, dass ich nach einer Nacht wieder gehen wollte. Das ging natürlich nicht, dafür ging es mir auch zu schlecht.
Also war ich eine ganze Woche da, bevor ich auf Probe nach Hause durfte, über Nacht. Ich war nur nicht viel zu Hause. Nach ein paar Stunden habe ich meine Sachen gepackt und bin zuerst zu einer Freundin und dann für den Rest der Nacht in der Gegend rumgelaufen. Ich hatte also am nächsten Tag keine Minute geschlafen und ne Menge Kaffe intus. Ich musste zum Gespräch in die Klinik, wo entschieden werden sollte, ob ich entlassen werde. Ich habe denen erzählt, wie die Nacht verlief und mein Therapeut sagte, er fände es nicht gut, wenn ich gehen würde, weil es jedes mal schwierig würde, wenn ich nicht geschlafen hätte. Aus irgendeinem Grund verstanden die dann, dass ich auf jeden Fall nach Hause wolle. Dabei kann ich mich nicht erinnern, dass ich das so gesagt habe.
Ich habe gleichzeitig verstanden, dass ich nur bleiben könne, wenn ich auch deren neues Konzept mitmache. Damit komme ich nur überhaupt nicht klar. Es ist nicht so, dass ich es nicht immer wieder versuche, mich darauf einzulassen, ich kann es momentan nur nicht. Es geht einfach nicht. Anscheinend habe ich mich allerdings nicht richtig erklären können, da die denken, es läge an meiner Motivation. Das stimmt nicht. Ich möchte etwas ändern. Ich möchte ja nicht ewig so weiter machen. Ich möchte auch irgendwann wieder richtig leben können.
Also ich bin dann entlassen worden. Gegen ärztlichen Rat und ohne neue Medikamente (Rezepte). Und ich habe auch vorerst keine neuen ambulanten Gespräche mehr. Ich soll mich melden, wenn ich wieder motiviert bin. Zum Glück konnte ich nach der Entlassung für eine Nacht zu meiner Mutter und musste nicht nach Hause. Das hätte wohl nicht funktioniert.
Jetzt geht es mir besser, aber ich habe ziemlich Angst, wie ich ohne Gespräche und (Notfall)Medis klar kommen werde.

Samstag, 16. Januar 2010

Schlaf

Was bedeutet Schlaf? Eigentlich doch ganz einfach. Schlaf ist etwas Lebensnotwendiges. Der Körper kann sich von dem Tag und den Anstrengungen erholen. Die Psyche kann mithilfe von Träumen Bewusstes und Unbewusstes noch weiter verarbeiten. Regelmäßiger Schlaf ist wichtig für die Kraft eines jeden neuen Tages.
Für mich bedeutet Schlaf etwas Anderes. Natürlich ist Schlaf auch für meinen Körper wichtig. Aber ein Schlaf, während dem ich träume, ist nicht erholsam. Ich träume so gut wie nie nette Sachen. Meine Träume sind Albträume. Immer anders und doch immer gleich.
Einen regelmäßigen Schlaf habe ich auch nur, wenn ich in der Klinik bin und Medikamente bekomme. Ich weiß nicht mehr, wann ich aufgehört habe, zu den gleichen Zeiten ins Bett zu kommen. Es verschiebt sich Nacht für Nacht. Wenn ich Glück habe, kann ich mal früh ins Bett. Ansonsten immer später, als ich es möchte. Ich lege mich schon lange nicht mehr hin, wenn ich nicht müde bin. Wenn ich glaube, dass ich noch nicht schlafen kann, hat es keinen Sinn, es zu versuchen. Ich liege dann nur da und meine Gedanken kreisen. Ich werde von Minute zu Minute unruhiger und kann dann erst recht nicht einschlafen. Also sitze ich abends vor dem Fernseher oder dem Internet und warte darauf müde zu werden.
Das ist natürlich auch keine Garantie, dass ich schlafen kann, wenn ich vorher schon müde bin. Im Gegenteil. Meistens kommen die Gedanken auch dann. Ich habe mir angewöhnt abends mit meiner normalen Medikation auch noch Medis für den Bedarf zu nehmen. Mal mehr, mal weniger. Es kommt immer drauf an, wie dringend ich schlafen will. Gestern Abend zum Beispiel habe ich die Grenze des Bedarfs für einen Tag ausgereizt. Ich habe das dann direkt auf einmal genommen, nur damit ich endlich müde werde. Normalerweise brauche ich nicht so viel zum schlafen, aber gestern wollte ich Schlimmeres damit verhindern.
Das ist die andere Bedeutung von Schlaf für mich. Ich kann für ein paar Stunden vergessen. Wenn ich nicht träume, kann ich abschalten. Keine Gedanken. Keine Pläne. Keine Angst vor der Zukunft. Einfach nur Schlaf. Schlaf und vergessen, wenigstens für eine kurze Zeit. Und wenn ich dann wach werde, zähle ich die Stunden, bis ich wieder schlafen kann.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Dinge

Es gibt Dinge, mit denen man immer wieder etwas verbindet. Ich verbinde mit unterschiedlicher Musik, unterschiedliche Stimmungen oder Ereignisse. Zum Beispiel gibt es Lieder, bei denen ich jedesmal wieder weinen könnte. Oder mitlachen. Und es gibt Lieder, die ich mit einem bestimmten Ereignis verknüpfe. So zum Beispiel von Silbermond "Kartenhaus". Mit dem Lied verbinde ich den Weggang meines ersten Therapeuten. Immer wenn ich das Lied höre, denke ich automatisch an ihn.
Heute hatte ich wieder ein Gespräch bei meinem jetzigen Therapeuten. Er konnte heute auch, nicht so wie letzte Woche. Zwar hatte er sich nicht eingetragen, dass wir einen Termin haben, aber er hatte trotzdem Zeit. Gut so, auch wenn ich nicht wirklich etwas gesagt habe. Gab auch nicht viel.
Ich war mal wieder faul. Therapeutisch faul. Ich hatte überhaupt nix von dem gemacht, was ich die Woche über so machen soll. Dahinplätschern, hat er es genannt. Ich darf mir jetzt überlegen, ob ich es weiter dahinplätschern lasse, oder ob wir mal wieder weiterkommen wollen. Tja, ich hatte nicht das Gefühl, das ich faul war. Ich konnte einfach nicht anders, und ich habe auch nicht mehr dran gedacht. Keine (böse) Absicht. Und jetzt hab ich mir die Sachen mitten aufs Sofa gelegt, damit ich dran denke.
Nächste Woche haben wir einen Termin an meinem zweiten Geburtstag. Das ist der Tag, an dem ich vor vier Jahren meinen einzigen potentiell tödlichen Suizidversuch unternommen habe. Vier Jahre ist das jetzt her. Eine ganz schöne Zeit. Ich wäre damals tot gewesen, wenn ich nicht gefunden worden wäre. Manchmal weiß ich einfach nicht, ob ich darüber froh bin, oder nicht. Heute bin ich froh.

Samstag, 9. Januar 2010

Katastrophentag

Das gibt es nicht! Das sollte es nicht geben. Aber bei meinem Glück kommt es doch immer wieder vor!
Katastrophentage

Ah je, aber von vorne. Gestern sollte mein erstes Gespräch nach meiner letzten Entlassung aus der Mühle stattfinden. Jub, sollte. Also, dass lief dann so:
Ich musste natürlich schon viel früher los, als ich den eigentlichen Termin hatte. Um halb zwölf bin ich, nach einer viel zu warmen Dusche und keiner Tasse Kaffe, losgegangen, zum Bahnhof. Da wir inzwischen keine Ferien mehr haben, war mein Ticket natürlich um diese Uhrzeit noch nicht gültig. Ich habe ein Junior-Ticket, das ist in der Schulzeit ab 14 Uhr gültig, an Wochenenden, Feiertagen und Ferien schon ab 9 Uhr. Aber, keine Ferien mehr. Also schnell rein in die Bahn und ein Ticket kaufen. Und das dann mit meinen Handschuhen. Warum bin ich bloß nicht auf die Idee gekommen, die auszuziehen? Gegenüber des Ticketautomaten saßen dann auch noch zwei Bahnaufpasser, folglich mir im Rücken. So was kann ich überhaupt nicht ab. Irgendwelche hoch offiziellen Leute, die sie nun mal in der Bahn sind, die mir zu schauen. Tja, Ticket endlich bezahlt und erhalten und -oh Wunder- auch einen Sitzplatz gefunden. So weit so gut.
Sehr gut, der Sitzplatz, wie sich zehn Minuten später rausstellen soll. Ich kriege eine SMS. Oh super denke ich, jetzt schreibt mir meine Freundin, dass sie Zeit hat, sich mit mir in der Wartezeit zwischen meinem ersten Termin zum Karten einlesen und dem eigentlichen Termin bei meinem Therapeuten zu treffen. Ha - von wegen, weit gefehlt. Ich schaue aufs Display - erste Reaktion Freude, ich entsperre das Handy und klicke auf "SMS anzeigen" - jetzt freudige Erwartung, und lese - Schock! Damit hätte ich niemals gerechent! (Aus unterschiedlichen Gründen kann und werde ich nicht auf den Inhalt der SMS eingehen, oder auf denjenigen, der sie geschrieben hat!)
Das gibt es nicht, denke ich. Im ersten Moment will ich sofort raus aus der Bahn und schreien oder sonst was. Gut, dass ich sitze, sonst würde ich auf der Stelle umkippen. Der Stich, der da hoch kommt, ist riesig. Aber dann besinne ich mich und lese noch mal. Hab ich mich vielleicht verlesen? Nein! Hab ich nicht! Ich habs schon richtig verstanden. Ich antworte und danach setzt mein Denkapparat wieder ein. Und ich denke den Rest des Weges nur noch an die SMS. Leider stelle ich zwischendurch fest, dass das gar nicht gut in Kombination mit Autos und Kreuzungen und Ampeln ist. Und ich stelle fest, dass eine Frau hinterm Steuer ne super Reaktionszeit hat und gleichzeitig noch multitasking - fähig ist - huup huup.
Okay, ich bin beim Kartenlesen angekommen, denke immer noch über die SMS nach, und gebe erstmal die falschen Unterlagen ab. Dann muss ich warten. Warum das so lange dauert, obwohl ich die Einzige in der Ambulanz bin, klärt sich, als mir neben meiner Karte auch noch ein neues Rezept in die Hand gedrückt wird. Das ich keins brauche, wurde einfach mal überhört.
Ich stehe wieder an der Bahn und habe jetzt drei Stunden bis zum Gespräch zu überbrücken. Meine Freundin hat sich nicht gemeldet und ich fahre nun in die Stadt rein. Ein bisschen Shopping, mit dem wenig Geld, was ich noch habe, dann setz ich mich ins Starbucks und schalte meinen Laptop ein. Mails abrufen und schreiben, hier und da nach dem Rechten gucken. Nach einer halben Stunde bittet mich der Kellner höflich, den Laden zu verlassen, oder noch etwas zu bestellen. Ich muss fairer Weise sagen, dass er schon dreimal an meiner leeren Kaffetasse vorbei gelaufen ist.
Ich packe zusammen und stelle mich in die Kälte. Meine Ablenkung ist weg. Ich drehe meine Musik auf. Ich gehe so langsam wie möglich in Richtung Bahn, was allerdings nicht hilft, da ich, als ich dort ankomme, immer noch ein-einhalb Stunden übrig habe. Also beschließe ich kurzfristig dem Heim, in dem ich mal gewohnt habe, einen Besuch abzustatten.
Gesagt, getan! Die restliche Zeit geht schnell rum und dann mache ich mich auch schon auf den Weg zu meinem Terapeuten. Ich klingle bei ihm - und kriege gesagt, dass er heute nicht könne, wegen eines Zwischenfalls (wofür er absolut nichts kann, ich weiß nur noch nicht, auf wen ich sauer sein soll) und ich gleich mit einem anderen Arzt sprechen solle. Im ersten Moment will ich meine Tasche nehmen und nur noch nach Hause. Da bin ich also um halb zwölf aus meiner Wohnung, habe meine Karte einlesen lassen, bin in der Gegend rum gelaufen, habe dann doch noch jemanden besucht, bis es endlich vier war, habe eine SMS bekommen, über die ich unbedingt reden will und wo ich mich schon am reinsteigern bin, zudem hat sich während der Woche einiges angestaut.....wozu das Ganze? Um mit einem Arzt zu reden, den ich nicht ausstehen kann und mit dem ich nicht reden will?!? Kurz danach sagte dann meine Freundin ab, sie hatte keine Zeit.

Fazit: 
einen kompletten Tag völlig sinnlos in der Kälte gewesen, für ein Gespräch, dass ich ganz schnell beendet habe.
SMS werde ich nie wieder freudig öffnen.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Sch*** Krankheit + Kinderkram

Kinderkram....jaja Kram....damit meine ich gerade meinen neuerlichen Hang zu Bibi Blocksberg, Wendy und anderem Kinderkram. Allerdings habe ich festgestellt, dass das beruhigend wirkt - sowohl auf mich, als auch auf meine Tiere...oder ich entwickle mich aus irgendeinem Grund zurück - so psychisch und geistlich und so ähnlich.
Ach Mist, mein Therapeut hat wohl Recht, durch das ganze Blutzufuhr-zum-Kopf-abdrücken-verletzen werde ich dumm. Zumindest hat er das neulich mal so nett zu mir gesagt:
Davon sterben Gehirnzellen ab und man wird dumm und das ist auch dumm, weil man nicht vergisst, dass man mal intelligent war! Und wir Raucher sind ja eh geschädigt (ja, er hat wirklich wir gesagt ;-))
Also mal übertragen in meine nette, eigene, verkorkste Sprache: Hören Sie sofort auf damit, auch wenn ich weiß, dass Sie es nicht können, sonst verblöden Sie und ich kann mich nicht mehr vernünftig mit Ihnen unterhalten. Ach ja und rauchen könnten wir auch mal wieder zusammen (Obwohl wirs ja noch nie zusammen getan haben). War natürlich nur in der ersten, sowieso schon halbwegs dissoziativen Situation, wo ich dass so übersetzt habe.
Heute würde ich es so machen: Ich möchte nicht, dass sie dumm werden. Sie wären damit nicht gerade glücklicher und das Rauchen sollten Sie auch aufgeben. Sie könnten noch so viel aus sich machen. Tja, welche Version ist denn jetzt besser???

Dieser bescheuerte ganze Borderlinekram (huch, schon wieder Kram) geht mir heute mal sowas von auf die Nerven! Eh ne, ich hab den Mist echt satt. ahhhh. Wenn ich ja schon krank geworden bin, dann hätte ich doch besser mal irgendne Kombi aus Magersucht und Depris kriegen können, statt dieses tollen Selbstverletzungs - Nichts können - Nichts tun - chronisches Übergewicht durch Medikamente - Alles abbrechen - Alles doof find - Gemixe zu haben. (Ich will hier auf keinen Fall Magersucht verherrlichend rüberkommen!!!)
Okay, ich hab ne DBT- Programm- Cd zu Weihnachten bekommen. Soll sehr gut sein, bei der Therapie von Borderlinern. Und ist es auch, wenn ich gut drauf bin. Aber grad kotzt mich das total an. Zitat Therapeut: Finden am Anfang alle doof!
Jub, das sollte mir Mut machen, erfasst. Trotzdem, ich hab mich da heute ein-einhalb Stunden mal ernsthaft mit beschäftigt und habe folgendes erfahren:

1.) Patienten mit der BPS (Borderline - Persönlichkeitsstörung) denken anfangs oftmals, dass sie nicht für ihre Probleme verantwortlich sind und diese nicht selber lösen müssen sollten!
Ich weiß, dass ich für meine Probleme allein verantwortlich bin. Immerhin ist es meine eigene Schuld, dass ich immer alles abbreche und nicht weiterverfolge und so weiter und so fort.

2.) Menschen, die BPS bekommen, haben nicht nur aus dem sozialen Umfeld beeinflussende Faktoren erlebt, sondern sind auch genetisch vorbelastet. Sie haben also von der Geburt an schon eine mögliche Tendenz zu einer möglichen (ja zweimal möglich) späteren Krankheitsentwicklung.
Das hätte mal jemand meinen Eltern erzählen sollen! Ich hab ja keine Ahnung, wer von meinen Groß-Verwandten schon alles in seiner Persönlichkeit gestört war. Aber meine Eltern sind / waren es definitiv (Sorry, ihr Beiden). Meine armen Schwestern...
.
3.) Punkt aus einem Therapievertrag bei einer ambulanten DBT Therapie: der Patient / die Patientin versichert für die Dauer der nächsten sechs Monate keinen Suizidversuch zu unternehmen.
Juchhu! Ich habe endlich einen rationalen Grund, eine DBT Therapie niemals ambulant oder stationär in einer Spezialklinik anzufangen, denn wie soll ich das denn versichern? Ich meine, mal egal wie sehr ich das jetzt möchte oder eben nicht möchte, ich kann das doch nicht für sechs Monate versichern. Huhu!

Tja, auf jeden Fall habe ich die Cd irgendwann völlig entnervt abgeschaltet (es gab noch mehrere solcher Punkte) und hab meine sämtlichen von meinem Therapeuten auferlegten Unterlagen in die Ecke gepfeffert. Ich habe echt genug von diesem Kram - aber wie war das noch?  Finden am Anfang alle doof! In diesem Sinne heute mal wieder komplett - verkorkst, der kleine cut-bordie

Dienstag, 5. Januar 2010

Rose






Mein neuestes selbstgemaltes Bild!!!

Neujahrsbelohnung

Ich habs getan....ich habs endlich getan. Und das Ganze als Neujahrs-Belohnung für mich. Ich habe mir ein Kaninchen zugelegt. Sie heißt Coco und ist neun Monate alt :=D Jetzt muss sie sich mit Hazel anfreunden und Hazel mit Coco!







Sonntag, 3. Januar 2010

Subway to Sally - 2000 Meilen unterm Meer

Wellen die zum töten taugen
Ich schmeck das bittre Salz der See in meinem Mund
Es ist noch Angst in mir,
wie könnte ich auch glauben,
dass dort kein Zweifel wäre,
unten auf dem Grund!

Ich versinke,
Ich ertrinke,
Ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein,
wo es still ist,
2000 Meilen unterm Meer.

Ich kann nicht weitergehen,
bitte lass mich gehn.
Ein weißes Licht verschlingt nun alles
Ich bitte dich schalt ab die summenden Maschinen,
die mich am Leben halten, länger als ich will.

Ich versinke,
Ich ertrinke,
Ich will keine Schmerzen mehr.
Ich will dort sein,
wo es still ist,
2000 Meilen unterm Meer.

wieder Schnee

Heute Nacht hat es wieder geschneit. Wenn ich aus dem Fenster gucke sehe ich schneebedeckte Bäume :] Es ist zwar eiskalt, aber immerhin Schnee. Und es regnet auch nicht. Ich finde die Landschaft schön, so wie sie ist.  8) Wie gerne würde ich jetzt am Fluss lang gehen und fotografieren. Das geht nun mal gerade nicht, weil ich in der Klinik hänge.  :dong:   :P  Aber wenn der Schnee noch etwas liegen bleibt kann ich das nächste Woche noch machen.

Jetzt gibt es erstmal Tee und gleich Kaffee  :coffee:  und dann ganz viel  :rauch: Und dann werde ich mich wieder meiner Serie und meinem Internet widmen.

Freitag, 1. Januar 2010

Neues Jahr

Vorbei die Wintersruh
Schließe deine Augen
zu
zu
ist der Weihnachtsgraus
Schluß neues Jahr aus